Konzert am 29.11.2025 mit dem Gebo-Quartett bietet den Rahmen für
"30 Jahre DPG Schneverdingen"
Dreißig Jahre sind kein Jubiläum. Dreißig Jahre sind aber ein runder Geburtstag - und da die Mitglieder des Vereins in einer Umfrage entschieden haben, dass sie das ebenfalls feiern wollen, hat sich der Vorstand den passenden Rahmen dafür überlegt: ein vorweihnachtliches Konzert im Kulturhaus sollte es sein mit anschließendem Essen im Restaurant Pietz.
Was aber Olga Kowalczuk zusammen mit "ihren Jungs", also Lukas, Michal und Adam gemeinsam auf die Bühne brachten, das war einfach unglaublich. E-Piano, zwei Knopfakkordeons und eine Violine, das waren die Instrumente, die klassische Musik, Tango, Jazz und Weihnachtsmusik zu einem Konzert der guten Laune machten.
In seiner Begrüßung zum Konzert, das ca. 90 Gäste ins Kulturhaus lockte, machte der Vorsitzende der DPG, Peter Plümer, deutlich, was für den Partnerschaftsverein wichtig ist: Aktivitäten im Sinne der Städtepartnerschaft, im Sinne der Völkerverständigung, aber auch im Sinne von Freundschaft zwischen den einzelnen Menschen in den Partnerstädten. Und er zählte die zahlreichen Vereine und Gruppen auf, die im Laufe der Jahrzehnte mit dem Verein zusammengearbeitet haben. Sein Dank galt diesen Partnern, jedoch besonders am Tag der Veranstaltung dem Gastgeber, also dem Kulturverein, der sein Haus für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte. Er betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verein, bedankte sich bei seinem Vorstand und nicht zuletzt auch bei den Mitgliedern.
Das Konzert dauerte mit einer Pause etwa 3 Stunden, in welchen angesichts der ständig wechselnden Rhythmen und den mal melancholischen, mal schwungvollen Klängen keine Langeweile aufkam.
Die Pause wurde genutzt, um gute Gespräche zu führen, aber auch, um sich am Büchertisch über Polen im Allgemeinen und Barlinek im Speziellen zu informieren und gleichzeitig vom weihnachtlichen Lebkuchenbuffet zu naschen.
Einen besonderen Moment gab es zum Schluss des Konzerts, als Peter Plümer sich beim Quartett mit einer Auswahl von Nürnberger Lebkuchen bedankte. Auf die Frage, wie alt denn die kleine Emma sei, antwortete Olga Kowalchzuk: "5 Wochen und ein Tag".
Peter Plümer gratulierte sehr herzlich zur Geburt der Tochter und schenkte ihr das "Schneverdinger Schnuffeltuch", welches auch die Kinder in Schneverdingen zur Geburt geschenkt bekommen.
Nach dem Konzert trafen sich etwa 30 Vereinsmitglieder im Restaurant "Pietz" zusammen mit Gästen aus Buchholz und Tostedt und natürlich war auch die Band zum Abendessen dabei. Bis spät in den Abend gab es Gespräche zu 30 Jahren Vereinsgeschehen, zu den Plänen, die der Verein für die Zukunft hat und zu mancher Anekdote der letzten 3 Jahrzehnte.
Das GEBO Quartett besteht aus vier polnischen Musikern, die ihr Studium an der Ignacy Jan Paderewski-Musikakademie in Posen abgeschlossen und ein Aufbaustudium in Deutschland und Österreich absolviert haben. Die erfahrenen Solisten und Kammermusiker gründeten im Jahr 2022 ein Quartett mit einer einzigartigen Besetzung, die Violine, zwei Akkordeons und Klavier umfasst. Das Repertoire ist sehr vielfältig, speziell für diese besondere Besetzung arrangiert und reicht von osteuropäischer Folklore, polnischer, ukrainischer, Klezmer-Musik über feurigen Tango, Tanzmusik verschiedener Genres bis hin zu Filmmusik.


Norddeutsches Treffen
Immer wieder eine Quelle der Inspiration für unsere Arbeit ist das alljährliche Treffen mit Vertretern anderer Deutsch-Polnischer Gesellschaften aus dem Norddeutschen Raum, das auch dieses Jahr Anfang März in den gemütlichen Räumlichkeiten des polnischen Generalkonsuls in Hamburg stattfand. Unter dem fast lebensgroßen Porträt des bekannten polnischen Pianisten, Komponisten und Politikers Ignacy Paderewski berichteten elf Gesellschaften sowie das Konsulat selbst über ihre vielfältigen Pläne für das laufende Jahr. Im Kontrast zu den eher düster stimmenden Entwicklungen unter der neuen Trump-Administration in den USA stand der strahlende Sonnenschein über Hamburg, der zum obligatorischen Gruppenfoto auf der Terrasse einlud.
Während in der DPG Schneverdingen bisher die Partnerschaftsarbeit im Mittelpunkt stand, sind das Hauptanliegen der meisten anderen Gesellschaften Kultur- und Bildungsarbeit zu unserem östlichen Nachbarland: Vorträge, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Filme, ein großes Kulturfest, aber auch einfache deutsch-polnische Stammtische für den zwanglosen Austausch unter Polen-Interessierten gehören zum Reigen der angebotenen Veranstaltungen. In Bremen hatte man dieses Jahr besonders viel auf dem Zettel, denn dort standen diesmal auch das 50-jährige Vereinsjubiläum und die Organisation des Bundeskongresses im November auf dem Programm.
Auch die Vermittlung der polnischen Sprache spielt in einigen Gesellschaften eine wichtige Rolle. Bisher ging es dabei vor allem um den Unterricht von Polnisch als Herkunftssprache. „Wir wollen jetzt stärker auch Polnisch als Fremdsprache fördern“, sagte Konsulin Marzena Szczypulkowska-Horvath Das haben wir Schneverdinger natürlich gern gehört, denn für unsere Jugendlichen haben wir genau das erstmals angeboten, um sie noch besser auf ihre nächste Begegnung mit Gleichaltrigen in Barlinek vorzubereiten. Gut gestärkt vom wie immer leckeren Büfett und mit einem enorm erweiterten Horizont für das deutsch-polnische Engagement traten wir wieder den Heimweg an. Herzlichen Dank an die Freunde von der DPG Hamburg, die wie immer dieses bereichernde Treffen ausgerichtet haben.

Jugendprojekte
Nachdem vor zwei Jahren acht Schneverdinger Jugendliche eine tolle Zeit in Barlinek gehabt hatten, kamen im Juli 2024 die acht Mädchen aus unserer Partnerstadt zum Gegenbesuch
zu uns. Unter dem Motto „Von Moorhexen und Heidschnucken - Leben auf dem Lande gestern und heute“ verbrachten sie fünf Tage mit den Schneverdingern, die das Programm selbst vorbereitet hatten. Polen und Deutsche übernachteten gemeinsam
im Feriendorf am Pietzmoor.
Das Projekt wurde im Juli 2025 in Barlinek fortgesetzt.
Grenzen überwinden, Freundschaften festigen:
Erfolgreicher deutsch-polnischer Jugendaustausch in Dziedzice
Eine Woche voller Begegnungen, Kreativität und interkulturellem Miteinander: Bereits zum dritten Mal fand ein deutsch-polnischer Jugendaustausch zwischen Jugendlichen aus Schneverdingen und Barlinek statt - dieses Jahr vom 20. bis 27. Juli 2025 im polnischen Dorf Dziedzice, das zur Stadt und Gemeinde Barlinek gehört.
Nach dem Besuch der polnischen Gruppe im Sommer 2024 in Schneverdingen wurde die deutsche Gruppe neu aufgestellt. Vier neue Jugendliche kamen hinzu und alle 8 Teilnehmenden, 4 Jungen und 4 Mädchen bereiteten sich ein ganzes Jahr lang in regelmäßigen Treffen im städtischen Jugendzentrum auf das Wiedersehen vor - mit Sprachtraining, landeskundlichen Themen und jeder Menge Vorfreude auf die Begegnung.
Ankommen und Austoben
Die Anreise verlief reibungslos: Nach einem Zwischenstopp auf dem Marktplatz in Wismar mit gutem Frühstück erreichte die Gruppe am frühen Nachmittag ihr Ziel in Dziedzice - und wurde mit großer Freude empfangen. Bereits am ersten Tag nutzten die Jugendlichen das Außengelände für gemeinsame Spiele, bevor ein Fußballtrainer ein länderübergreifendes Turnier organisierte - mit viel Einsatz, Teamgeist und sportlicher Begeisterung.
Vielfältiges Programm zwischen Kultur, Natur und Action Der Wochenplan war abwechslungsreich und bunt: Am Montag ging es in den wunderschön sanierten Baumgarten von Przelewice. In der historischen Orangerie bewunderten die Jugendlichen exotische Tiere und Pflanzen, bemalten in einem Workshop Keramik-Kunstwerke und erkundeten das Schlossgelände - bevor ein Gewitter sie am frühen Nachmittag zurück zur Unterkunft trieb.
Am Dienstag erkundeten die Teilnehmer:innen Barlinek vom Wasser aus - mit Tretbooten und einem Segelboot auf dem See. Ein Stadtrundgang verdeutlichte die spannende deutsch-polnische Geschichte der Stadt und ihre moderne Entwicklung.
Ein echtes Highlight wartete am Mittwoch: Der Stadtpräsident von Stettin empfing die Gruppe im imposanten Rathaus mit seinen über 1.000 Räumen. Technikbegeisterte kamen im dortigen Technikmuseum auf ihre Kosten - bevor sich alle im riesigen Aqua-Park austoben konnten. Rutschen, Wasserfälle, Strömungskanäle - der Spaßfaktor war kaum zu überbieten.
Kreativität, Kulinarik und Improvisation
Am Donnerstag musste improvisiert werden: Die geplante Papiermühlen-Besichtigung mit Workshop fiel zunächst aus, da die Gruppe schlicht vergessen worden war. Ein Eis auf dem Marktplatz überbrückte die Zeit, so dass wenigstens die Besichtigung des Objekts noch nachgeholt werden konnte. Doch der Nachmittag in Barlinek und ein unterhaltsames Quiz, moderiert von Peter Plümer am Abend sorgten dennoch für gute Stimmung.
Am Freitagvormittag folgte ein kulinarisches Highlight: der legendäre Nudel-Workshop. Aus klassischen Zutaten wurde Teig geknetet, ausgerollt und geschnitten - die frischen Nudeln kamen am nächsten Tag in die Suppe. Eine weitere Gruppe backte einen Käsekuchen, der noch warm verspeist wurde. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung - mit erneuter Tretbootfahrt oder einem Besuch im historischen Strandbad von Barlinek mit Sandburgen, Beach-Ball und Badespaß.
Am Samstag wurde es künstlerisch: Beim Kunstworkshop wagten sich die Jugendlichen an Stillleben in Acryl auf Leinwand - mit eindrucksvollen, individuellen Ergebnissen.
Ein würdiger Abschluss
Zum Abschluss kam hoher Besuch: Barlineks Bürgermeisterin Bernarda Lewandowska und zahlreiche Eltern würdigten das Engagement aller Beteiligten. Ortsvorsteher Emanuell übernahm das Grillen, dazu gab es selbstgemachte Salate. Beim gemeinsamen Abend mit Spielen, Musik und einem kleinen Feuerwerk wurde die gelungene Woche gefeiert.
Fazit: Begegnung schafft Verbindung
In der abschließenden Auswertung äußerten sich die Jugendlichen durchweg begeistert - lediglich ein Wunsch nach altersgerechteren Führungen wurde geäußert. Der Wunsch nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr in Schneverdingen ist groß.
Für das Leitungsteam steht fest: Diese deutsch-polnische Jugendgruppe ist in dieser Woche nicht nur weiter zusammengewachsen - sie ist zu einer echten Gemeinschaft geworden. Freundschaften sind entstanden, Brücken wurden gebaut. Und die Motivation, das Projekt 2026 weiterzuführen, ist stärker denn je.

Zusammenarbeit der Chöre
In der Vergangenheit gab es zahlreiche Projekte mit Chören zwischen den Partnerstädten. Die Chöre haben sich aber fast alle aufgelöst - wie kann es also auf dieser Ebene weitergehen? Ireks Band - das sind 7 Sängerinnen aus dem ehemaligen Chor Halka sowie 5 Instrumentalisten bilden einen kleinen Chor, der die gesamte Bandbreite der polnischen Chormusik beherrscht. Sakrale Stücke, volkstümliche Melodien und moderne Stücke, die für Chormusik bearbeitet wurden, gehören zum Repertoire. Der Gute-Nachricht-Chor aus Schneverdingen ist in den meisten Kirchen Schneverdingens zu Hause - und erfreut seine Zuhörer mit fröhlicher und besinnlicher Kirchenmusik. Am 20.01.2024 um 16.00 Uhr haben die beiden Chöre in der Grundschule Osterwald ein gemeinsames Konzert gegeben - und auch beim Gottesdienst am folgenden Sonntag konnte man die Chöre noch einmal in der Eine-Welt-Kirche bewundern.

Achte Klasse der KGS Schneverdingen besucht Barlinek
Im Rahmen des Erasmusangebotes der KGS Schneverdingen besuchte die Klasse 8t der KGS mit ihren Klassenlehrerinnen Alexa von Bargen und Luise Riechers Barlinek, die Partnerstadt Schneverdingens. Piotr Rosenkiewicz, Deutsch- und Geschichtslehrer in Barlinek und jahrelanger Organisator interkulturelle Kinder- und Jugendaustausche, stellte vor Ort ein abwechslungsreiches Programm für die Klasse zusammen.
Schwerpunkt der Fahrt sollte die Begegnung polnischer und deutscher Jugendlicher sowie die Begegnung mit der deutsch-polnischen Geschichte sein. Am Anreisetag fuhr die Klasse per ICE nach Berlin, wo Piotr bereits die Gruppe samt Busfahrer erwartete und einige der wichtigsten Berliner Sehenswürdigkeiten besucht wurden. Nach Stopps am Brandenburger Tor, dem Holocaust-Mahnmahl, dem Reichstag und der Gedenkstätte Berliner Mauer ging es weiter nach Barlinek, wo die Klasse Quartier im Kulturzentrum Panorama bezog.
Am Dienstag stand der Besuch der Barlineker Schule auf dem Programm. Hier hospitierten die Schülerinnen und Schüler kurz in verschiedenen Schulstunden, um dann eine gemeinsame Sportstunde mit zwei polnischen Klassen zu absolvieren. Die Jugendlichen konnten sich - nach einem Tauziehwettbewerb - auch in einem gemeinsamen Fußballspiel miteinander messen, das die polnischen Schüler knapp für sich entscheiden konnten. Am Nachmittag führte Piotr, gemeinsam mit zwei Kolleginnen, die Klasse bei strahlendem Sonnenschein durch Barlinek und berichtete aus der Geschichte des Ortes.
Am Mittwoch ging es nach dem Frühstück direkt weiter mit einer Nordish Walking-Tour durch den Wald, gemeinsam mit einer fünften Klasse der Barlineker Schule. Diejenigen, die diese Sportart zunächst als „Sport für Rentner“ bezeichnet hatten, kamen dann doch schnell an ihre Grenzen und der ein oder andere Schüler könnte ein neues Hobby für sich entdeckt haben. Nach knapp fünf Kilometern stürzten sich dann alle auf das liebevoll zubereitete Mittagessen im Panorama. Im Anschluss besuchte die Klasse das Rathaus der Stadt und trafen die stellvertretende Bürgermeisterin, die viele Fragen beantwortete und allen je einen Sportbeutel mit Souvenirs von Barlinek schenkte. Nach einem kurzen Besuch im Barlineker Museum wurde der Nachmittag bzw. Abend im Barlineker Strandbad beendet.
Den Donnerstag verbrachte die Klasse in Stettin. Zusammen mit einer sechsten Klasse aus Barlinek fuhr die 8t in die größte Stadt der Gegend. Ein kleiner Stadtrundgang, ein beeindruckender Rundblick aus dem Aussichtsturm des Doms und eine Schifffahrt durch den Hafen sowie ein Besuch des Meereszentrums rundeten den gelungenen Ausflug ab.
Früh am Freitag machte sich die Gruppe dann wieder auf den Weg gen Heimat, auch wenn die eine oder der andere gerne noch länger geblieben wäre.
Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir als Klasse die Option hatten, an dieser besonderen Art des Austausches teilnehmen zu können und vor allem darüber, dass sich Piotr so geduldig und mit einem enormen Zeitaufwand für die Klasse eingesetzt hat. Für viele der Schüler war es die erste Klassenfahrt ihrer Schullaufbahn und für manche auch der erste Auslandsaufenthalt, der ohne die Förderung durch das Erasmusprogramm so nicht hätte stattfinden können. Daher bedanken wir uns auch noch ganz speziell bei unserer Kollegin Britta Schmaler, die sich dieses zeitintensiven Projektes angenommen und uns diese Möglichkeit eröffnet hat.
Barlinek - wir kommen gerne wieder!

Bürgerreisen nach Polen
Polen entdecken:
Bürgerreise verbindet Großstadtflair, Naturerlebnis und herzliche Gastfreundschaft
Eine Reise, die Kunst, Kultur, Natur und Begegnungen vereint - das bietet die fünftägige Bürgerreise der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Schneverdingen vom 5. bis 9. Juni 2026. Für Kurzentschlossene sind noch einige Plätze frei.
Schon der Auftakt verspricht etwas Besonderes: Bevor es in die Schneverdinger Partnerstadt Barlinek geht, führt die Route zunächst nach Posen. Die pulsierende Großstadt zählt mit ihrer liebevoll restaurierten Altstadt zu den schönsten Städten Polens. Erst 2025 wurde der historische Marktplatz fertig saniert - ein ideales Ziel für alle, die polnische Kultur und urbanes Lebensgefühl erleben möchten. Gleich neben klassischen Fassaden und mittelalterlichen Gassen lockt eines der modernsten Einkaufszentren des Landes. Eine Stadtführung am Samstag gibt Einblicke in Posen als "Stadt der polnischen Könige" und ihre wechselvolle Geschichte.
Schlösser, Landschaften und Landgasthöfe
Bevor es am Sonntag weiter nach Barlinek geht, erwartet die Reisenden ein kultureller Höhepunkt: das eindrucksvolle Schloss Rogalin. Die Gruppe besichtigt das Areal mit Schloss, Gemäldegalerie, Kutschenremise, Park und Mausoleum - ein einzigartiges Ensemble polnischer Adelstradition. Abgerundet wird der Besuch durch ein gemeinsames Mittagessen in einem urigen Dorfgasthof, wo sich die besondere polnische Gastlichkeit in regionaler Küche und herzlicher Atmosphäre zeigt.
Barlinek: Natur, Begegnung und Erholung
Die Partnerstadt Schneverdingens liegt idyllisch an einem großen, von Wäldern umgebenen See - mitten im Naturschutzgebiet. Entspannung und Begegnung stehen hier im Vordergrund: Eine Bootsfahrt, ein Stadtspaziergang und der Besuch des Heimatmuseums machen Natur und jüngere Geschichte des Ortes lebendig. Ein geselliger Abend mit dem Heimatverein Dziedzice bietet die Gelegenheit, die Menschen vor Ort kennenzulernen und polnische Lebensfreude unmittelbar zu erleben. Beschlossen wird der Aufenthalt mit einem fröhlichen Abend im Hotel Alma - mit gutem Essen, Musik und Tanz, wie man es in Polen liebt.
Hier ist der Flyer zur Reise
Stettin als letzter Höhepunkt
Auf der Rückreise wartet noch ein Stopp in Stettin: eine Stadtrundfahrt und ein gemeinsames Mittagessen runden die Reise ab, bevor es endgültig Richtung Heimat geht.
"Polen ist ein schönes Land mit liebenswerten Menschen" Der Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, Peter Plümer, der die Reise ehrenamtlich organisiert, betont:
"Polen macht zurzeit eine rasante Entwicklung durch - das sieht man besonders in unserer Partnerstadt. Wir möchten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigen, wie schön dieses Land ist und wie herzlich die Menschen dort sind." Durch die ehrenamtliche Organisation bleibt der Reisepreis niedrig: 650 Euro pro Person im Doppelzimmer, inklusive Vollpension (teilweise mit Getränken) und sämtlicher Ausflüge - ein Gesamtpaket, das die außergewöhnliche Gastfreundschaft Polens spürbar macht.
Anmeldung
Interessierte können sich anmelden bei
Peter Plümer, Telefon 05193 93110,
oder per E-Mail an peter.pluemer@schneverdingen.de.
Weitere Informationen gibt es unter www.dpg-schneverdingen.de.

Heideblütenfest 2025
Unvergessliche Tage mit den Majestäten aus Barlinek und Prenzlau
Das letzte Augustwochenende bedeutet in Schneverdingen: Ausnahmezustand! Von Donnerstagabend bis Sonntagabend feiert die Stadt ihr Heideblütenfest. Wer glaubt, der Ablauf sei jedes Jahr gleich, irrt. Zwar hat sich das bewährte Konzept etabliert, doch das Team des Vereins Heideblüte überrascht die Gäste stets mit neuen Ideen.
Auch unsere Freunde aus Barlinek waren begeistert. Magdalena Walaszcyk, nach sechsjähriger Babypause wieder mit dabei, zeigte sich ebenso fasziniert wie Bürgermeisterin Bernarda Lewandowska, die seit 2024 im Amt ist, sowie Waldkönigin Zuzanna mit ihrer Ehrendame Otylia. Die Delegation traf am Freitag gegen 17 Uhr ein. Nach einem ersten, entspannten Kennenlernen bei „Frau Rehfeld“ führte Peter Plümer die Gäste durch die Innenstadt – vorbei an der Peter-und-Paul-Kirche, dem Walter-Peters-Park I mit Schafstallkirche, Jugendzentrum, Kulturhaus und über die Festmeile.
Beim gemeinsamen Abendessen begrüßte Peter Plümer die Delegation offiziell, unterstützt von Joanna Greve, unserer stellvertretenden Vorsitzenden, und Ina Wesseloh. Nach guten Gesprächen ging es noch kurz auf die Festmeile, bevor die Gäste müde in ihre Unterkunft zurückkehrten.
Samstag: Entdeckungen in Schneverdingen
Am Samstag trennten sich die Wege: Die jungen Damen fuhren zum Shoppen nach Soltau, während die Bürgermeisterin Schneverdingen kennenlernen wollte. Erste Station war das Seniorenheim „Heideresidenz“. Der Geschäftsführer stellte die verschiedenen Pflegeangebote vor – von stationärer und ambulanter Pflege und Tagespflege bis zu selbstständigem Wohnen mit Serviceleistungen. Bernarda Lewandowska nahm viele Anregungen für ihre Stadt mit.
Es folgten Besuche im Walter-Peters-Park mit Rollsportanlage, Schnuckengolf und Spielplatz, an der Polizeistation sowie an der Baustelle der neuen Freizeitbegegnungsstätte. Nach einem asiatischen Mittagessen ging es weiter auf Stadtrundfahrt: Friedhof, Bahnhofdenkmal, Pietzmoor, Grundschule, Kindergarten, Eine-Welt-Kirche, Wohngebiete, Camp Reinsehlen mit Höhenwegarena – und als Höhepunkt der Heidegarten mit tausenden blühenden Pflanzen.
Am Abend lud traditionell die Schneverdinger Bürgermeisterin zum Essen ins Restaurant Athen ein. Auch die Delegation aus Prenzlau war inzwischen eingetroffen. Heidekönigin Johanna konnte nach Generalprobe von Märchenspiel und Krönung dazustoßen, und so entstand eine fröhliche Gesprächsrunde der Majestäten und Ehrendamen.
Ein Höhepunkt des Abends war die spektakuläre Lasershow an der Sonnenuhr beim Heidegarten. Perfekte Technik, mitreißender Sound und faszinierende Lichteffekte begeisterten tausende Besucher. Danach zog die Menge mit den Spielmannszügen und den Fackelträgern der Feuerwehr zurück in die Stadt. Auf der Rathaustreppe sorgten die Musikzüge bis Mitternacht für ausgelassene Stimmung.
Sonntag: Krönender Abschluss
Der Sonntag gilt traditionell als Höhepunkt des Festes. Bei angenehmem Wetter wurden die Gäste im Ratssaal empfangen und nahmen anschließend auf der Tribüne vor dem Rathaus Platz, um den großen Festumzug mit 41 farbenprächtigen „Bildern“ zu erleben. Weitere Gastmajestäten waren eingeladen und saßen im Festumzug gemeinsam in einer von zwei Pferden gezogenen Kutsche.
Das Märchenspiel kam 2025 von der Theatergruppe LaFiBo aus Bomlitz: „Der Räuber Hotzenplotz“ begeisterte Jung und Alt mit aufwändig gestaltetem Bühnenbild und spielfreudigen Darstellern.
Bewegend und berührend war die Krönung der 79. Heidekönigin Jaane Köster aus Wintermoor und ebenso bewegend war ihr Empfang auf der Rathaustreppe, wo sie den Ring der Heidekönigin durch die Bürgermeisterin empfing.
Beim Empfang im Alten Krug wurden Gastgeschenke überreicht und die herzliche Gastfreundschaft gewürdigt. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Delegationen aus Barlinek und Prenzlau schließlich nach Hause zurück – mit der Gewissheit: Auch 2026 heißt es wieder „Willkommen zum Heideblütenfest!“

Stadtfest in Barlinek
Krönung der Waldkönigin 2025 – neues Festformat legt den Fokus auf die Traditionen
So wie das Heideblütenfest eine feste Tradition in Schneverdingen ist, so ist die Krönung der Waldkönigin rund um die „Johannes-Tage“ am längsten Tag des Jahres eine lange Tradition auch in Barlinek. Jahrelang mit einem Stadtfest gefeiert, hat die Krönung in 2025 ein völlig neues Format bekommen. Die Märchen und Sagen rund um die Figur der Waldkönigin – die Geschichten, welche Romana Kaszczyc mit ihren Gemälden unterlegt hat, sollen mehr zur Geltung kommen und die Ursprünge der Tradition wieder zur Geltung gebracht werden.
Leider war es uns nicht möglich, der Krönung beizuwohnen, gern berichten wir dennoch von dem wunderbaren und bedeutenden Ereignis in diesem Jahr. Der Text ist der offiziellen Verlautbarung der Stadt Barlinek auf Facebook entnommen.
Der 21. Juni 2025 gehörte zweifellos der Tradition rund um die „Urwaldkönigin“, ihrer Legende, der Geschichte von Romana Kaszczyc und den Ritualen der Mittsommernacht, die in Barlinek seit Jahren die Einwohner rund um Tradition und Natur verbindet.
Die Einwohner und Gäste der Stadt feierten den symbolischen Sommeranfang, lernten dabei das Barlineker Erbe schätzen und lernten ein neues Kapitel dieser einzigartigen Geschichte kennen.
Im Künstlercafé begannen die Feierlichkeiten mit der Verabschiedung der amtierenden Waldkönigin. In feierlicher und emotionaler Atmosphäre wurde die amtierende Waldkönigin Dominika und ihr Hof offiziell verabschiedet: die „Göttin Morina – Weronika und die Zwerge: Adela, Kasia, Ariana und Tosia. An der Veranstaltung nahmen die Bürgermeisterin Bernarda Lewandowska, die Stadtsekretärin Sandra Zuk-Grzejszczyk, die Stadtratsvorsitzende Cezara Michalak, die Leiterin der Bildungsabteilung Magdalena Walaszczyk-Syroka sowie eine Delegation der Partnerstadt Prenzlau mit der Schwanenkönigin und ihrer Ehrendame teil.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde ein Keramik-Kunstwerk zum Gedenken an Romana Kaszczyc enthüllt, einer Künstlerin, der wir die Barlineker Legenden verdanken und deren künstlerisches Wirken die Barlineker Identität maßgeblich beeinflusst hat. Das Werk von Teresa Bartkiewicz aus der Keramikwerkstatt des Kulturzentrums Panorama „BOK“ stand auf einem Platz mit dem Namen „Romana Kaszczyc“ und erinnert uns an die Wurzeln unserer Kultur und die große Bedeutung der Arbeit der Roma für die Barlineker Einwohner.
Um 17.oo Uhr wurden im Lasker-Park, dem Stadtpark von Barlinek, traditionell Wildblumenkränze gesteckt, die Jüngsten nahmen an lustigen Kinderspielen teil. Auf der Bühne spielten verschiedene Musik-Bands, die für einen fröhlichen Rahmen sorgten.
Die Waldkönigin Weronika verabschiedete sich – als die Dämmerung kam, begann ein besonderer Moment, den die Band auf der Bühne mit ursprünglichen natürlichen Klängen begleitete.
Dann begann im Glanz des Feuers und dem Gemurmel des Sees das eigentliche Sommerspektakel: die neue Waldkönigin Zuzanna wurde gekrönt und ihre Ehrendame Otilia sowie die Zwerge versprachen, die Königin treu zu begleiten.
Wir wünschen ihnen eine weise, freudige und fabelhafte Herrschaft.
Danach folgte das vom Kulturzentrum vorbereitete Theaterstück, welches begleitet wurde von Tänzern der Feeling-Tanzgruppe, der Tanzgruppe Pasio der Universität des III. Lebensalters und weiterer Mitwirkender. Die Barlineker Legende sprach wieder in ihrer ursprünglichen Form und brachte die Schönheit der Wildnis und die Magie der Nacht und die Freude am gemeinsamen Feiern zum Ausdruck. Den Hintergrund bot der Lasker Park und der Charme des Barlineker Sees.
Dank sei allen Teilnehmenden. Dank Euch lebt unsere Stadt eine Legende, die uns jedes Jahr mehr verbindet, uns an die Natur erinnert, uns ermutigt zusammen sein lässt. Ihr seid großartig und außergewöhnlich in dieser Aktivität.





































































































